Erfahrungsberichte von Studierenden

Deutsch-französischer Bachelor-/Master-Studiengang "Sozialwissenschaften"

Ehemalige Studierende des deutsch-französischen Studiengangs „Sozialwissenschaften“ aus verschiedenen Jahrgängen berichten über ihre Erfahrungen:

Flora

1. Warum hast du dich damals für die Fifa beworben? Haben sich deine Erwartungen bestätigt? Gab es etwas, das ganz anders war als du es dir ursprünglich vorgestellt hattest?

  • L’allemand "LV1", j'ai toujours été convaincue qu'une réelle maîtrise d'une langue, serait un atout sur le marché de l'emploi. Attirée par un cursus large comme Sciences-Po, j'ai pensé que la Fifa serait une filière parfaite pour allier mes centres d’intérêts.

  • Mes attentes ont été largement comblées. Les 2 années de mobilité offrent une réelle chance de maîtriser bien plus qu'une langue. Je dirai même que ce n'est pas à l'université que l'on découvre plus, c'est bien l'immersion culturelle qui transforme l'expérience. Par ailleurs, le fait d'être un groupe de français et allemands qui se suit pendant le cursus est un réel atout : une vraie solidarité naît dans le groupe et on ne se sent jamais seul, même dans les moments un peu difficiles.

  • La Fifa, c'est avant tout un état d'esprit : l'ouverture. Être ouvert à une autre culture, à la différence. Accepter de ne pas toujours juger "c'est mieux en France ou c'est mieux en Allemagne", c'est juste "anders" ! L'Allemagne s'est juste à côté et pourtant, c'est si différent ! Pas besoin d'aller à l'autre bout de la planète pour découvrir un autre mode de vie.

2. Inwieweit war das Fifa-Studium eine Bereicherung sowohl für deine weitere berufliche Laufbahn, als auch in persönlicher Hinsicht?

  • Avec désormais un peu de recul dans la vie professionnelle, je me rends bien compte que ce n'est pas l'aspect linguistique qui est mon principal atout. C'est avant tout mon état d'esprit et mon caractère que j'ai pu forger avec la Fifa.

  • L'ouverture vers les autres, accepter d'arriver en terres inconnues et savoir s'adapter, savoir surmonter les difficultés, gérer la pression, ne pas appréhender le contact avec les autres, cela même quand on ne parle pas bien leur langue... ce sont ces éléments qui font une différence dans une équipe.

3. Wie würdest du die Fifa in wenigen Worten beschreiben?

  • La Fifa, c'est cinq super années qui permettent de s'enrichir humainement et d'ouvrir de nouveaux horizons.

4. Was wären die drei wichtigsten Tipps, die du einem/r Fifa-Interessenten/-in mit auf den Weg geben würdest?

  • Ne pas avoir peur de parler

  • ne pas avoir de préjugé sur l'autre culture, se laisser porter par toutes les choses à découvrir

  • bien saisir que tout le monde n'a pas cette chance, il faut savoir en profiter

Philipp

1. Warum hast du dich damals für die Fifa beworben? Haben sich deine Erwartungen bestätigt? Gab es etwas, das ganz anders war, als du es dir ursprünglich vorgestellt hattest?

  • Ich bin rein zufällig auf den Studiengang gestoßen, als ich 2006 das Europaparlament in Straßburg besichtigt habe. Ich fand die Idee toll, abwechselnd im Nachbarland Frankreich Politik zu studieren, und auch in Stuttgart, da ich aus Baden-Württemberg komme. Ich dachte eigentlich, dass ich nur zwei Jahre zum Studieren nach Bordeaux gehe, mittlerweile sind es schon über acht Jahre in Frankreich.

2. Inwieweit war das Fifa-Studium eine Bereicherung sowohl für deine weitere berufliche Laufbahn, als auch in persönlicher Hinsicht?

  • Das Studium in Frankreich hat mir viele Horizonte geöffnet! Ich habe vor allem perfekt Französisch sprechen und schreiben gelernt und mir viele unterschiedliche Kenntnisse und Kompetenzen aneignen können, die mir heute in vielen Lebenssituationen weiterhelfen.

  • Ich habe gleichzeitig viele, interessante Leute aus aller Welt kennengelernt und konnte Freundschaften schließen, die auch nach Ende des Studiums noch halten. Beruflich ist es für mich heute von Vorteil, den vergleichenden deutsch-französischen Blick auf viele Themen zu haben, belastbar zu sein (stressige Situationen in Bordeaux) und methodisch zu arbeiten (Stuttgart).

3. In welchem Berufsfeld bist Du aktuell tätig und was sind Deine Aufgabenbereiche? Inwiefern profitierst du im Berufsalltag vom Fifa-Studium?

  • Ich leite die Deutschland-Tätigkeiten in einem französischen Online-Medien-Unternehmen, der Groupe Cerise. Dazu gehören einerseits die redaktionelle, sprachliche Arbeit als auch analytische Aufgaben bei der Weiterentwicklung unserer Besucherzahlen. Beides habe ich im Rahmen des Fifa-Studiums gelernt. Andererseits hat mein Beruf nichts mehr mit politischen Inhalten zu tun. Ich denke aber, dass eher das methodische Arbeiten und persönliche Faktoren ausschlaggebend sind als Fakten-Kenntnisse.

4. Was wären die drei wichtigsten Tipps, die du einem/r Fifa-Interessenten/-in mit auf den Weg geben würdest?

  • Aufgeschlossen sein für Menschen und Themen und ständig Dinge ausprobieren! Nicht festgefahren sein, denn es gibt mit Anfang 20 viel zu entdecken!

  • Sich nicht unterkriegen lassen in den vielen stressigen Situationen im Studium! Mit etwas Abstand wirst du begreifen, dass das viele Büffeln sich lohnt!

  • Das Studium als Sprungbrett begreifen, als Etappenziel, denn auch nach Ende des Studiums gibt es vieles zu lernen. Noten nicht überschätzen!

Thomas

1. Warum hast du dich damals für die Fifa beworben? Haben sich deine Erwartungen bestätigt? Gab es etwas, das ganz anders war, als du es dir ursprünglich vorgestellt hattest?

  • Ich habe mich für die Fifa beworben, weil ich in (mindestens) zwei Ländern studieren wollte, Deutsch sprach und weil Sciences Po mich interessierte.

  • Irgendwie hatte ich damals schon das Gefühl, dass wie und wo ich studiere genauso wichtig ist wie was ich studiere. Diese Erwartung hat sich bestätigt.

  • Stuttgart: mein Wissen zum Thema Stuttgart (und „SOWI“ Studium) war damals auf die Wikipedia Seite beschränkt. Von der Stadt wurde ich eher negativ überrascht, aber nicht von meinen Kommilitonen (insbesondere in der Fachschaft). Ich hätte nie gedacht, dass man in Deutschland so viel Freiraum an der Uni hat.

  • Bordeaux: die Stadt wächst einem sehr schnell zu Herzen und entspricht alldem, was man von einer südfranzösischen Stadt erwarten kann. Die Nähe des Atlantiks spielt darin natürlich auch eine Rolle.

2. Inwieweit war das Fifa-Studium eine Bereicherung sowohl für deine weitere berufliche Laufbahn, als auch in persönlicher Hinsicht?

  • Beruflich habe ich gelernt, wie „die Deutschen“ ticken. Stuttgart war dafür eine sehr gute Schule. Ich weiß jetzt genau, wie ich mit deutschen Kunden umgehen sollte. Es hat also einen sehr kulturellen Aspekt.

  • In persönlicher Hinsicht hat mich das Fifa-Studium enorm bereichert. Ich habe selten so viele interessante, lustige aber auch kluge Menschen wie in meinem Fifa Jahrgang getroffen. Fünf Jahre lang (und jetzt noch) mit denen zu debattieren (zu streiten) hat mich definitiv positiv verändert.

3. In welchem Berufsfeld bist Du aktuell tätig und was sind Deine Aufgabenbereiche? Inwiefern profitierst du im Berufsalltag vom Fifa-Studium?

  • Ich arbeite derzeit für ein Unternehmen, das Reisenden in der ganzen Welt beisteht. Mein Team und ich beobachten die Lage in europäischen und west-afrikanischen Ländern. Wie auch immer die Situation aussieht (kidnapping, Terror-Angriff…), helfe ich den Reisenden, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

  • Mein Studium hat mich den Umgang mit Stresssituationen gelehrt, Prioritäten zu hierarchisieren und mich an unterschiedliche Situationen anzupassen.

4. Was wären die drei wichtigsten Tipps, die du einem/r Fifa-Interessenten/-in mit auf den Weg geben würdest?

  • Wenn du in Rom bist, lebe wie ein Römer - wenn du woanders bist, lebe, wie man dort lebt.

  • Es ist nicht wo du bist, es ist was du machst.

  • Habe Spaß an dem, was du tust.
Zum Seitenanfang