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Marie-Theres Pooch

Frau M.A.

Akademische Mitarbeiterin
Institut für Sozialwissenschaften
Abteilung für Soziologie mit Schwerpunkt sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden

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Fachgebiet

Schwerpunkte:
Mixed-Methods-Ansätze; qualitative und quantitative Forschung; praxeologische Methodologie und Theorien; Jugendhilfeforschung; Forschung zu Gewalt und Kinderschutz (insbesondere Prävention von sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen); Sozialpädagogische Professionsforschung; psychosoziale Beratung; Jugendforschung

Arbeitsgebiete:
Marie-Theres Pooch ist Erziehungswissenschaftlerin (weitere Studienfächer: Allgemeine Pädagogik und Soziologie) mit inhaltlichem Schwerpunkt auf Prävention von Gewalt. Sie beschäftigt sich mit quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden, vorrangig mit mixed methods-Ansätzen und praxeologischen Methodologien. Ihr Augenmerk liegt dabei auf multi-perspektivischen Studien, anwendungsorientierter Forschung, Befragungen von Expert_innen sowie Jugendlichen.

Sie hat an einigen Forschungsprojekten mitgearbeitet, darunter zuletzt an der „Evaluation der Istanbul-Konvention in Baden-Württemberg“, beauftragt vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg (Laufzeit: 2021 bis  2023).

Seit Februar 2023 arbeitet sie im Projekt „Wo will ich leben? – Wohnentscheidungsprozesse von jungen Erwachsenen verstehen“ (gefördert vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg) mit und befasst sich darin u.a. mit der Entwicklung von kreativen Methoden der qualitativen Sozialforschung und partizipativen Ansätzen im Kontext der Jugendforschung.

Ausgewählte Publikationen:

Pooch, Marie-Theres/Fakhir, Zainab/Meyer, Rosalie/Kindler, Heinz (2022): Schutzprozesse gegen sexuelle Übergriffe: Partizipative Prävention im sozialen Umfeld vulnerabler Jugendlicher. Kurzbericht über zentrale Ergebnisse aus Teilprojekt B/DJI "Selbstschutzstrategien und unterstützendes Verhalten von Bystandern sowie Fachkräften". München: DJI.

Kappler, Selina/Hornfeck, Fabienne/Pooch, Marie-Theres/Kindler, Heinz/Tremel, Inken (2019): Kinder und Jugendliche besser schützen der Anfang ist gemacht. Schutzkonzepte Abschlussbericht des Monitorings zum Stand der Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Deutschland (2015-2018). Berlin: UBSKM.

Seckinger, Mike/Pooch, Marie-Theres/Mairhofer, Andreas (2018): Kindeswohl und Kinderschutz zwischen Unbestimmtheit, Kontingenz und Ambivalenzen. In: Betz, Tanja/Bollig, Sabine/Joos, Magdalena/Neumann, Sascha (Hrsg.): Gute Kindheit. Wohlbefinden, Kindeswohl und Ungleichheit. Reihe: Kindheiten. Weinheim, Basel: Beltz Juventa, S. 116-130

Tremel, Inken/Pooch, Marie-Theres (2018): Schutz mit Konzept. Ausgewählte Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Monitoring zum Stand der Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Deutschland“. In: Unsere Jugend. 70 Jg., H. 4, S. 173-177.

Keitsch, Patricia/Pooch, Marie-Theres (2017): Artefakte als empirischer Zugang zur Erforschung von Wohnräumender stationären Erziehungshilfe. In: Meuth, Miriam (Hrsg.): Wohn-Räume und pädagogische Orte. Erziehungswissenschaftliche Zugänge zum Wohnen. Reihe: Sozialraumforschung und Sozialarbeit. Band 16. Wiesbaden: Springer VS, 195-219

Pooch, Marie-Theres (2015): Kompetenzempfinden in der psychosozialen Beratung. Entwicklung und Validierung eines standardisierten Inventars zur Erfassung beraterischer Selbstwirksamkeit (TIBS). In: Weinhardt, Marc (Hrsg.): Psychosoziale Beratungskompetenz. Pilotstudien aus der Arbeitsstelle für Beratungsforschung. Weinheim: Beltz Juventa.

Vollständige Publikationsliste

SoSe 2022
Qualitative Sozialforschung: Auswertungspraxis (Blockseminar, freiwilliges Zusatzangebot; gemeinsam mit: Prof. Dr. Susanne Vogl, Antonia Krahl und Tabea Freutel-Funke)

WiSe 2022/23
Qualitative Forschungspraxis: Auswertungspraxis (Seminar; gemeinsam mit: Prof. Dr. Susanne Vogl und Antonia Krahl)

seit 06/2021:
Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Soziologie und empirische Sozialforschung am Institut für Sozialwissenschaften, Universität Stuttgart

10/2013 – 02/2021:
Wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut e.V. München in verschiedenen Projekten in den Themenfeldern „Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ bzw. „Kinderschutz“; zuletzt in BMBF-Projekt „Schutzprozesse gegen sexuelle Gewalt: Partizipative Prävention im sozialen Umfeld vulnerabler Jugendlicher“                              

11/2011 – 12/2011:
Testleiterin für Erhebung an Schulen im Rahmen des Projekts TRAIN (Tradition und Innovation – Entwicklungsverläufe an Haupt- und Realschulen in Baden-Württemberg und Mittelschulen in Sachsen), Datenwerk GmbH Berlin

10/2009 – 05/2012:
Mitarbeit als wissenschaftliche Hilfskraft in der Abteilung „Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie“, Institut für Erziehungswissenschaft, Eberhard-Karls Universität Tübingen

Hochschulstudium und wissenschaftliche Ausbildung

10/2009 – 09/2012:
Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Sozialpädagogik, Eberhard Karls Universität Tübingen (Abschluss Master of Arts)

10/2006 – 09/2009:
Allgemeine Pädagogik/Nebenfach: Soziologie, Fridericiana Universität Karlsruhe (Abschluss: Bachelor of Arts)

Praxiserfahrungen:

06/2012 – 09/2013:
Sozialpädagogin in der Jugendberufshilfe, Förderband e.V. Mannheim

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